Die Legende vom
Salator


SalatorSalat
Burg

Es war einmal, als die Riesen noch die Erde bevölkerten und Drachen keine Seltenheit waren, eine graue Vollmondnacht. Regen peitschte auf die Blätter der Bäume, Blitze zuckten, Wölfe heulten. Gelegentlich brach der Mond durch die Wolken und tauchte die Landschaft in ein gespenstisches Licht.
Du kämpfst Dich mit Deiner Gefolgschaft durch das Dickicht. In der Ferne siehst Du eine Burg, welche von magischem roten Licht angestrahlt wird. Deine Männer sind erschöpft, und so willigst Du ein, eine kurze Rast einzulegen. Für einen Moment ist es totenstill, dann zuckt ein Blitz, heller als je zuvor, gefolgt von einem gewaltigen Getöse. Wortfetzen erreichen Dein Ohr:
Heute back' ich, morgen brat' ich, übermorgen werde ich ganz fies!
Ach wie gut daß niemand weiß daß ich Rumpelheinzchen stieß...

Du blickst in die Runde. Nein, es war keine Illusion. Auch Deine Männer haben diese Worte gehört. Leicht beunruhigt zieht Ihr weiter. Einige Zeit später erreicht Ihr eine Lichtung, auf der ein grünes Männchen wie wild mit seinem Schwert auf einen Salatkopf einschlägt... Ihr bleibt in der Deckung des Waldes und beobachtet das Treiben. Es scheint als ob das grüne Männchen gewaltigen Groll gegen den Salatkopf hervorbringt. Immer und immer wieder schlägt es zu, Blattsplitter fliegen weit durch die Gegend. Erst als der Salatkopf so zerhäckelt ist daß es unmöglichist ihn weiter mit dem Schwert zu zerteilen hält das Männchen inne und schreit
Rotkraut bleibt Rotkraut und Brautkleid bleibt Brautkleid!!
Wer es wagt, den allmächtigen Salator zu hintergehen, wird genau so enden wie dieser Salatkopf...

und etwas leiser fügt es hinzu
...der ja eigentlich mein Schatzmeister war. Aber so fies, meinen Schatzmeister zu salatieren, bin nichtmal ich.
Das Männchen namens Salator scheint sich abreagiert zu haben. Du gibst Deinen Männern ein Zeichen, bereit zu einem eventuellen Kampf tretet Ihr hervor.
Sei gegrüßt, Fremder namens Salator!
Sei auch Du gegrüßt, Fremder!
Wohin des Weges um diese Zeit? Und woher kommt Ihr?

Wir kommen aus der Zukunft. Eigentlich sind wir gar nicht hier. Aber eine Erfindung namens Internet macht es möglich daß wir hier aufeinandertreffen. Meine Männer sind müde, wir suchen nach einem geeigneten Rastplatz.
Darf man fragen was Deinen Groll erregt hat?

Zukunft... Internet... Eine Parallelwelt also.
Nun, vielleicht könnt ihr es schaffen, meinen Schatz zu finden. Den hat nämlich mein Schatzmeister Heinz Rumpel versteckt um damit die Weltherrschaft an sich zu reißen. Obendrein hat er noch meine Geliebte verzaubert. Naja, nun liegt er hier, von mir zum Gemüse verzaubert und schließlich fachgerecht salatiert den Schnecken zum Fraß vorgeworfen.
Kommt mit auf meine Burg. Dort könnt Ihr Euch ausruhen. Und solltet Ihr meinen Schatz wiederfinden werde ich Euch reich belohnen.

Ihr steigt den steilen Bergweg hinauf zu Salators Burg. Es riecht widerlich nach Chlor und Schwefel. Ein Geier sitzt hoch oben auf einem kahlen Ast.

Wirst Du es schaffen, Salators Schatz zu finden und seine Geliebte zu befreien?
Erwacht Heinz Rumpel zu neuem Leben, und Du verliebst Dich in Salators Geliebte?
Oder willst Du Dich einfach nur in Salators Burg umsehen?


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Salator ist böse